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KULTURBANAUSEN

IM RATINGER HOF

 

KULTURBANAUSEN IM RATINGER HOF Erscheinungsbild

Die Banausen versuchen den Kulturbegriff zu öffnen, indem sie sich den kommerziellen und institutionellen Strukturen der Düsseldorfer Kulturszene entgegenstellen mit dem Versuch neue Freiräume zu schaffen.

Wie schafft man es neue Strukturen hervorzubringen, die sowohl für neue Ideen als auch konventionelle Kulturauffassungen offen sind? Dieser Gedanke wurde in der Entwicklung eines dekonstruktiven Systems aufgegriffen, woraus sich das Erscheinungsbild ergibt.

Um sich von alten Strukturen zu lösen und neuen Impulsen eine Chance zu geben, müssen Teile des bestehenden Kulturverständnisses zerlegt und neu sortiert werden. Um dies geschehen zu lassen sind Freiräume nötig. Es ist angemessen, dass die Kulturbanausen sich ausgerechnet im Ratinger Hof niedergelassen haben, einer Brutstätte für Gegenkulturen, welche weit über die Grenzen Düsseldorfs wirkt.

 

Ohne auf dem Erbe des Hofs zu verweilen, aber dennoch den Ort nicht außeracht zu lassen, wurden Teile des visuelles Erscheinungsbild aus Architektonischen Artefakten aus dem Hof abgeleitet. Diese abstrakten Bruchstücke sind konkreten Informationen zugeordnet und lassen sich somit auf jegliche Art von Veranstaltungen anwenden.

Der Inhalt einer jeweiligen Veranstaltung wird sortiert und geclustert und lässt somit ein grafisches Gerüst entstehen, welches die Vorlage für weitere Eingriffe liefert. Im zweiten Schritt wird bis dahin Bestehende auf eine freie Art aufgelöst bis die Informationen ihren Platz finden. Das Raster wird teilweise entfernt und neu geordnet, bis am ende nur noch Fragmente übrig bleiben, womit Räume und Strukturen für zusätzliche Inhaltsebenen entstehen.